Rettungsweste ist nicht gleich Rettungsweste
Was zeichnet gute Wasserretterinnen und Wasserretter aus? Sie haben immer passende Hilfsmittel parat. Für Nautiker essenziell: Die Rettungswesten. Doch sie müssen richtig dimensioniert sein, man muss sie anlegen können und sie sollten auch regelmäßig gewartet werden, damit sie im Ernstfall ihre Funktion erfüllen. Darum ging es bei der Rettungswestenschulung der Wasserrettung Niederösterreich am vergangenen Wochenende in der Badearena Krems. Im Beisein vom Nautikreferenten der NÖ Wasserrettung Wolfgang Wolfsteiner erklärte der Kremser Abschnittsleiter Stefan Naber den Nautikerinnen und Nautikern der Abschnitte St. Pölten, Krems und Perchtoldsdorf die Unterschiede zwischen Feststoff- und Automatikwesten.
Die Teilnehmer lernten, in welchem Abstand die Rettungswesten zur Wartung müssen, wann sie ihre Lebensdauer erreicht und wie viel Auftrieb sie haben müssen, damit gerettete Personen verlässlich über Wasser bleiben. Auf das Körpergewicht kommt es dabei weniger an als auf die Bekleidung der Geretteten.
Höhepunkt der Schulung war der Test von automatischen Rettungswesten durch einen Sprung ins Becken. Sie alle überstanden den Test, lösten in Sekundenschnelle aus und drehten ihre Trägerinnen und Träger in Rückenlage. Selbst ein Härtetest mit einer Junior-Rettungsweste verlief erfolgreich. Perchtoldsdorf war mit vier Nautikerinnen und Nautikern (Fritz, Stefan, Janina & Ralph) vertreten. Danke an den Abschnitt Krems für die perfekt vorbereitete und lehrreiche Schulung! (Text: Stefan Vospernik)






